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Analoger Vorläufer des Web

Über einen Artikel in der New York Times bin ich darauf aufmerksam geworden, dass im Belgischen Mons (nur 3 Autostunden von Saarbrücken entfernt) ein für InformationswissenschaftlerInnen interessantes Museum darauf wartet erkunded zu werden. Den Ursrung des Museums bildet die Vision Paul Otlets (am ende des 19. Jarhunderts) das komplette Wissen der Menschheit für alle von zu Hause aus zugänglich zu machen. Die Umsetzung erfolgte mit Hilfe eines rießigen Archievs, dass Mundaneum, dessen Inhalte über zahllose Karteikarten vernetzt und zugänglich gemacht wurde. Anfragen aus aller Welt wurden per Telegraph empfangen und mit Hilfe des Mundaneum recherchiert. Aus diesem Grund wird das Mundaneum auch manchmal als die erste, wenn auch analoge, Suchmaschine beschrieben.

Libraries Unleashed

In der Bildungs Sparte des Guardian ist am Montag (21.4) eine Artikelserie in Zusammenarbeit mit dem Joint Information Systems Committee (JISC) erschienen, dass sich mit aktuellen Entwicklungen im Bereich von Bibliotheken auseinander setzt. Angerissen werden unter anderen Themen wie Bibliothek 2.0, Digitalisierung und Open Access.

Google = Weißbrot für die geistige Ernährung?

Ein kürzlich in der Times erschienener Artikel, bezieht sich auf Tara Brabazon, Professorin für Medienwissenschaft an der University of Brighton. Der Artikel unterstreicht die Tatsache, dass technische Kompetenz bei der Internetsuche nur eine Seite der Medaille ist und das inhaltliche Kompetenz genauso wichtig, wenn nicht noch wichtiger ist als die Fähigkeit „relevantes“ Material zu finden. Sie plädiert für eine stärkere Betonung von inhaltlich analytischen Fähigkeiten im Gegensatz zu der Wiedergabe von Faktenwissen an der Universität. In diesem Sinn ist die Kunst also nicht ‚X‘ Treffer bei Google zu finden, sondern daraus die besten zielsicher heraus zu filtern und sehen zu können wo nach einer Suche noch Lücken geschlossen werden müssen.

LISTA mit freiem Zugriff

EBSCO stellt seine Datenbank LISTA (Library, Information Science and Technology Abstract) zur freien Benutzung zur Verfügung. LISTA indexiert rund 600 Periodikat, Konferenz Berichte und Bücher mit relevanz für die Informationswissenschaft (Liste der indexierten Titel und Datenbankbeschreibung). Ein kurzer Test ergab, dass die Datenbank über 1.000.000 Einträge hat, was somit dem 10-fachen von INFODATA entspricht, wichtige Deutsche Zeitschriften wie die IWP oder ZfBB werden übrigens auch indexiert (IWP jedoch erst seit letztem Jahr). Die Datenbank stellt mit ihrem internationalen Fokus also eine gute Ergänzung zu INFODATA auf der Suche nach informationswissenschaftlicher Literatur dar.
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