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Terminsuche für Alumni-Treffen 2014

Aus Anlass des “endgültigen Endes” der Saarbrücker Informationswissenschaft Ende März 2014 wollen wir mal wieder ein Alumni-Treffen durchführen. Dies soll in einem kleinen und gemütlichen Rahmen an einem späten Nachmittag/Abend in einem (noch zu bestimmenden) Restaurant im Grossraum Saarbrücken stattfinden. Dazu suchen wir jetzt noch einen Termin. Bitte diesen Aufruf auch an andere Alumni weiterleiten!

http://doodle.com/utrmuga9p2t6dt3e

Damals, im letzten Jahrtausend

There is a huge amount of information available on the web relating to Z39.50. A basic search for the term on 6 September produced a daunting 2,863 hits from Alta Vista, a scary 23,002 from Northern Light, and a positively mind-numbing 27,651 from FAST.

(Paul Miller: Z39.50 for All, in: Ariadne H. 21 (1999))

Zum Vergleich: eine heute durchgeführte Suche nach Z39.50 bei Google (ca. 10.300.000), Yahoo (2.260.000) und Bing (739.000) annonciert ungleich mehr Treffer – aber irgendwie haben wir uns wohl daran gewöhnt, “mind-numbing” ist inzwischen etwas anderes.

Die oben aufgeführten Firmen existieren übrigens alle noch, haben meistens mindestens einen Besitzerwechsel hinter sich und bieten bis auf Northern Light, das in den Bereich von Knowledge Management für Firmen ging, immer noch öffentliche Suchmaschinen an. In den Marktanteil-Statistiken für Suchmaschinen nahm ich sie jedoch schon lange nicht wahr.

Was lange währt …

Nachdem die Version 2 von Zotero gefühlt ein Jahr zwar bereits verfügbar war, aber immer noch das Stigma einer Beta- bzw. Release-Candidate-Version trug, war es vergangene Woche soweit: Die neue Version wurde offiziell veröffentlicht.

Die vollständige Feature-Liste von Zotero 2 lässt sich auf der entsprechenden Website nachlesen.
Besonders hervorzuheben: die Einführung der Synchronisation mehrerer Zotero-Installationen über den Zotero-Server, “Groups” (gemeinsame Literaturlisten) und einer Rumpf-Community.
Daneben gab es auch noch einige kleine, aber feine Verbesserungen: das Auslesen von Metadaten aus PDFs wurde eingeführt, ebenso wie das Metadaten-Retrieval per ISBN und einigen anderen Identifikatoren.

Vom Konzept her blieb man der Version 1 treu: Ein Browser-Add-On, das gegebenenfalls auch nur lokal, ohne Netzanbindung funktioniert.

Die wahren Stärken spielt Zotero jedoch aus, wenn man die Synchronisation verwendet. Man kann so nicht nur mehrere Installationen (PC, Notebook, Netbook) einfach aktuell halten, sondern man kann über das Webinterface des Zotero-Accounts auch von öffentlichen Rechnern auf die Daten zugreifen. Es lassen sich recht problemlos Gruppen-Literaturlisten pflegen, die man verschieden restriktiv gestalten kann: öffentlich, privat, Änderungen für alle Mitglieder oder nur bestimmte – Schattierungen dazwischen sind teilweise ebenso möglich.
Kosten fallen für die Synchronisationsfunktion der reinen Metadaten nicht an, erst wenn man auch Dateien über den Zotero-Server jenseits der Freigrenze von 100 MB abgleichen will, muß man zusätzlichen Speicherplatz kaufen oder auf eigenen Speicherplatz zurückgreifen, der per WebDAV ansprechbar sein muß.

Überhaupt fällt auf, wie fein man die Zugriffsrechte gestalten kann – so kann man die eigene Library entweder global freigeben oder bestimmten Personen per RSS-Feed Zugriff gewähren. Eine deutlich granularere Herangehensweise als beispielsweise bei Bibsonomy.

Eine Warnung noch zum Schluß: man sollte einen sehr genauen Blick auf die Anzahl von Dateien in Groups werfen, sonst gerät man bei sehr einigen Gruppen sehr schnell in die Situation mehrere Hundert MB an PDFs oder Snapshots herunterzuladen – oder man deaktiviert diese Funktion eben grundsätzlich.

Zu finden ist Zotero hier.

Politik 2.0: Ein Gespräch mit Ulrich Commercon

Die politische Vermittlung wird sich in Zukunft verstärkt auf das Internet konzentrieren. Einmal, weil die Medien Fernsehen, Radio und Print zusammenwachsen werden und zum anderen, da die direkte Kommunikation mit dem Wähler noch nie so einfach zu organisieren war wie durch Social Media.

Ulrich Commercon ist Landtagsabgeordneter der SPD und der bekannteste saarländische Polittwitterer. Ich durfte mich mit ihm bei einem Kaffe in seinem Büro treffen und über Politik im Netz reden, sowie seiner eigenen persönlichen Einstellung zur Politikvermittlung im Internet.

Kurz zum Werdegang:
Am Anfang stolpern wir ein wenig über die Phänomene Twitter und Facebook und unterhalten uns dann über die politische Vermittlung im Netz.

Meine Wenigkeit ist fett gedruckt!

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Social Media Club München: Politische Denkwege 2.0

Politische Denkwege 2.0: So der Slogan des Vortrags gestern in München, gehalten von Florian Semle. Der Social Media Club München hatte zu dieser Präsentation über Xing eingeladen, was mich dazu bewegte meine sieben Sachen zu packen und von Saarbrücken nach München zu fahren. Es hat sich gelohnt! Den ganzen Beitrag lesen »

Alumni-Feier 2009

Hoffentlich seid ihr alle gut heimgekommen nach unserem Alumni-Treffen / Sommerfest am vergangenen Samstag — es wurde ja doch recht spät/früh am Sonntag Morgen :-). Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei allen Teilnehmern herzlich bedanken, mehr als 110 Alumni, Studierende und Dozenten waren nach Saarbrücken gekommen, um gemeinsam einen geselligen Abend zu verbringen (u.a. sind 18 Flaschen Cremant “vernichtet” worden :) ) und die ereignisreiche Geschichte der Saarbrücker Informationswissenschaft Revue passieren zu lassen.

Ausdrücklich möchten wir uns auch bei den Mitgliedern des Fachschaftsrats bedanken, die sich hervorragend um die Betreuung der Theke und des Buffets gekümmert haben und somit wesentlich zum reibungslosen Gelingen des Abends beigetragen haben.

In diesem Sinne hoffen wir, dass dies trotz des Auslaufens des Studiengangs nicht das letzte Treffen seiner Art war, sondern erst der Beginn einer langjährigen Tradition (beim nächsten Mal werden wir auch daran denken, Vorlegebesteck für das Salatbuffet zu bestellen ;-))

Zum Im-Kontakt-Bleiben soll in nächster Zeit auch das geplante Alumni-Portal der Informationswissenschaft beitragen. Bis zur Fertigstellung wird es auch weiterhin ein Registrierungsformular geben, mit dem man eine E-Mail-Adresse hinterlegen kann.

alumnifest

Video-Botschaften von Alumni gesucht!

Mittlerweile haben sich deutlich mehr als 100 Teilnehmer zum Alumni-Treffen der Fachrichtung Informationswissenschaft angemeldet: Aus allen Regionen der Welt werden ehemalige Studierende am 18. Juli nach Saarbrücken an ihre Alma Mater kommen, um gemeinsam dem Studiengang einen würdigen Abschlussakkord zu setzen. (Wer sich noch kurzfristig anmelden will, sollte das jetzt tun — Anmeldungen sind nur noch für kurze Zeit möglich!). Die Vorbereitungen für die Veranstaltung befinden sich nun in der heißen Phase. Einige Ehemalige haben jedoch aus beruflichen oder persönlichen Gründen abgesagt, was wir sehr bedauern (Wenn auch ein an dieser Stelle nicht näher identifiziertes weibliches Mitglied des Festkomitees bereits in einigen Fällen mangelnde Geschlossenheit und Solidarität beklagte sowie den Begriff der “treulosen Tomaten” ins Spiel brachte ;-).

Den “Daheimgebliebenen” bieten wir die Möglichkeit, diesem “Bannstrahl” zu entkommen und zumindest einen virtuellen Gruß an die Veranstaltungsteilnehmer in Saarbrücken zu übermitteln. Im Rahmen des Treffens werden wir (wie es sich für einen informationswissenschaftlichen Studiengang gehört) auch eine multimediale Komponente integrieren, indem wir Video-Grußbotschaften von InfoWiss-Alumni einspielen, die nicht zum Treffen vor Ort sein können. Daher der Aufruf an alle Alumni, die nicht nach Saarbrücken kommen können: Sendet uns eine kurze Video-Grußbotschaft! Eine Webcam-Aufzeichnung ist vollkommen ausreichend, beispielsweise als Upload auf vimeo.com, qik.com, youtube.com, stickam.com oder eine beliebige andere Videoplattform (auch ein Transfer über dropbox ist möglich). Alternativ können wir auch eine Video-Aufzeichnung via Skype durchführen.

Wenn Sie ein Video hochgeladen haben oder eine Skype-Botschaft aufzeichnen lassen wollen, dann schicken Sie einfach eine Mail an mich: s.beck@mx.uni-saarland.de . Wir benötigen das Video spätestens am Donnerstag, dem 16. Juli 2009.

Lasst von euch hören!

Screencast “Usability im Onlinebereich: Designfehler” veröffentlicht

Seit heute steht der neue Screencast der Arbeitsgruppe E-Learning der Fachrichtung Informationswissenschaft zum Abruf auf der Projektseite bereit. Diesmal widmet sich der Screencast dem Themenschwerpunkt “Usability im Onlinebereich: Designfehler“.
Unter anderem werden Sinn und Zweck von Usability im Onlinebereich erläutert, grundlegende Heuristiken zur Evaluation vorgestellt sowie zahlreiche Beispiele zur Veranschaulichung präsentiert.
Viel Spass beim Anschauen & wie immer sind Kommentare und Feedback gerne gesehen.

Sommerfest / Alumni-Treffen am 18. Juli 2009

Am Samstag, dem 18. Juli 2009, feiert die Fachrichtung Informationswissenschaft in der Aula der Universität des Saarlandes das (vermutlich letzte?) große Sommerfest / Ehemaligen-Treffen des Studiengangs. Herzlich eingeladen sind nicht nur die Absolvent(inn)en, Dozent(inn)en und aktuellen Studierenden, sondern natürlich auch alle anderen Personen, die sich mit der Saarbrücker Informationswissenschaft verbunden fühlen. Im Vordergrund des Treffens soll ein zwangloses, “geselliges Beisammensein” stehen, ergänzt durch Vorträge und Diskussionsrunden um die Rolle der Saarbrücker Informationswissenschaft in den letzten 25 Jahren. Für die gegenwärtigen Studierenden des Fachs werden insbesondere Erfahrungsberichte von Absolventen wertvolle Anreize und Kontakte für die eigene berufliche Zukunft bieten können. Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.

WANN: Samstag, 18. Juli 2009 ab 17:00 Uhr (Programm beginnt um 18 Uhr)
WO: Aula der Universität des Saarlandes, Gebäude A3.3 (direkt gegenüber dem InfoWiss-Bau)
ANMELDUNG: http://vili.is.uni-sb.de/alumni (bitte bis spätestens 4. Juli)

Wir bitten um eine Anmeldung über das Webformular unter http://vili.is.uni-sb.de/alumni bis spätestens 4. Juli. Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie sicher sind, dass Sie an dem Treffen teilnehmen werden, dies erleichtert uns eine bedarfsgerechte Planung hinsichtlich der benötigten Speisen und Getränke. Da wir leider keine Sponsoren für diese Veranstaltung haben, werden wir von den Teilnehmern einen Unkostenbeitrag erbitten müssen.

Da wir mit dieser Nachricht sicherlich nicht alle Alumni der Fachrichtung erreichen werden, bitten wir Sie, diese Einladung auch in Ihrem persönlichen “Netzwerk” an andere InfoWiss-Ehemalige weiterzuleiten.

Hinweis zur Parkplatzsuche: An Wochenenden ist das Parken im zentralen Universitätsgelände/Campus kostenfrei! Man zieht ein Parkticket am Ticketgeber an der Schranke und gibt dieses nach Ende der Parkzeit ohne vorher zu bezahlen wieder in die Schrankenanlage ein (Im Fall des Verlusts des Tickets werden aber 44 Euro berechnet). Genügend Parkplätze sollten trotz der Bauarbeiten auf dem Campus verfügbar sein.

Bei Fragen/Anmerkungen wenden Sie sich bitte an Sascha Beck, s.beck@mx.uni-saarland.de Tel.: 0681 302 3538, Fax: 0681 302 3557

Topsy the new search engine

topsy
Langsam wird aus Twitter eine runde vernünftige Sache mit Fundament. Das zuvor oft nicht zu unrecht kritisierte Zwitscherportal mutiert zu einem Netzwerk aus sich verknüpfenden Wissensquellen. Ermöglicht wird dies nun durch Topsy. PR-Blogger Klaus Eck schreibt dazu:

Topsy nutzt Tweets und Retweets zur allgemeinen Indexierung der Web-Inhalte. Bei der Social Media-Suchmaschine kommt es nicht auf die Zahl der Twitter-Follower (Abonnnenten) an. Was machen rund 30 Millionen Twitterer weltweit immer häufiger? Sie posten ohne Ende Linktipps und indexieren damit indirekt relevanten Content. Auf dieses Prinzip setzt Topsy auf.

Der Filter ist der Mensch selber, der entscheidet, welche Themen er bei Twitter wichtig findet und welche nicht. Meist honoriert er das via RT (Retweet), um zu suggerieren, dieser Hinweis auf diesen Link ist wirklich lesenswert. Somit ist die Chance groß bei der Suche nach einem Themenfeld auf sehr interessante Websites stoßen zu können. Retweets für die Bewertung des Content, eine super Idee.

Wer kommuniziert und honoriert wird publiziert, und zwar als einer der Autoren, die über dieses Thema viel zu tweeten scheinen. So listet Topsy die “Top Authors” auf, und gibt dem Rechercheur die Möglichkeit nebst aufgelisteten Tweets zu einem Thema die Macher dahinter unter die Lupe zu nehmen, hierarchisch sortiert nach der Anzahl der Tweets, die sie dazu veröffentlicht haben.

Firmen freuen sich über Auswertung. Auch eine Idee: Das Nutzen von Topsy als Twitter-Monitoring-Platform, auf der man nun sehr gut nachverfolgen kann wie erfolgreich die Distribution der Beiträge eigentlich wirklich ist.

Das zu meinen schnellen Entdeckungen zu Topsy.